KI-Transparenz
Jedes Spiel auf playing.company entsteht mit künstlicher Intelligenz. Hier erklären wir, welche KI wir nutzen, wie wir das kennzeichnen und was KI (noch) nicht gut kann.
Welche KI wir nutzen
| Wofür | KI-System | Anbieter |
|---|---|---|
| Spielbeschreibung, Texte, Quizfragen, Story, Welt-Projekte (Missionen, Wirtschaft, Dialoge), Änderungen per Chat | Die KI (Sprachmodelle) | Externer KI-Anbieter |
| Musik, Soundeffekte und Stimmen (nur wenn du sie bestellst) | ElevenLabs (Modelle für Musik, Effekte, Sprache) | ElevenLabs |
| Video-Trailer (nur wenn du ihn bestellst) | Seedance (Videomodell) | BytePlus, Unternehmen der ByteDance-Gruppe |
| Prüfung von Eingaben auf unzulässige Inhalte | eigener Filter, ergänzt durch die Anweisungen an die KI | wir |
Je nach Plan und Aufgabe kommen unterschiedliche KI-Modelle zum Einsatz – im Free-Plan zum Beispiel ein besonders schnelles, kleineres Modell. Welche Modelle ein Spiel gebaut haben, steht in den Spielinformationen und in der maschinenlesbaren Kennzeichnung.
Die KI übernimmt diese Aufgaben:
- Sie entwirft aus deiner Auswahl (Genre, Umfang, Stil, Spielsprache, Extras, Idee) eine Spielbeschreibung: Regeln, Level, Schwierigkeit, Namen, Texte, Quizfragen oder Story-Szenen – in 20 Sprachen.
- In Welt-Projekten entwirft sie Wirtschaft, Welt, Missionen und Dialoge als Daten.
- Sie setzt Änderungswünsche aus dem Chat um und schätzt vorher den Preis.
- Sie hilft bei der Prüfung von Eingaben auf unzulässige Inhalte.
Die KI schreibt keinen ausführbaren Code. Unsere eigene Spiel-Engine („Runtime“) spielt die Beschreibung ab und zeichnet die Grafik nach festen Stilvorlagen. Die Grafiken sind nicht von einem Bildmodell erzeugt. In 3D-Welten stammen Figuren, Fahrzeuge und Gebäude aus unserer eigenen Bibliothek; die KI bestimmt nur, was wo steht und was passiert.
So kennzeichnen wir KI-Inhalte
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung (Art. 50 Verordnung (EU) 2024/1689, geändert durch Verordnung (EU) 2026/1744). Wir sind Anbieter von KI-Systemen, die Text, Audio und Video erzeugen, und kennzeichnen deshalb jedes Spiel und jedes Medium auf mehreren Ebenen. Eine Übergangsfrist nutzen wir nicht: Wir kennzeichnen vom ersten Tag an.
| Ebene | Wie | Wo |
|---|---|---|
| Sichtbar | Hinweis KI-generiert und der Satz „KI-generiert: Dieses Spiel wurde mit KI erstellt.“ | Im Player, auf der Teilen-Seite, in der Arcade und im Export |
| Im Spiel selbst | Block „ai“ in der Spielbeschreibung: KI-generiert, Anbieter, Modelle, Erstellzeit | In jedem gespeicherten und exportierten Spiel |
| Maschinenlesbar (Spiel) | Meta-Tags (ai-generated, ai-provider, ai-models, generator) und schema.org-Daten mit dem IPTC-Quelltyp trainedAlgorithmicMedia | Im HTML von Player, Teilen-Seite und HTML5-Export |
| Audio und Video: sichtbar | Hinweise wie „Diese Musik wurde mit KI erzeugt.“, „Die Stimmen sind KI-generiert und synthetisch – hier spricht keine echte Person.“ und die Kennzeichnung „KI-Video“ am Trailer | Im Spiel-Player, im Studio und in den Spieleinstellungen |
| Audio und Video: in der Datei | Metadaten in jeder Mediendatei (ID3 bei MP3, RIFF-INFO bei WAV, Kommentar bei MP4, EXIF beim Vorschaubild) und, wo der Anbieter sie liefert, ein C2PA-Herkunftsnachweis | In jeder KI-Mediendatei |
| Audio und Video: Herkunftsdokument | Maschinenlesbarer Nachweis mit Prüfsumme, Anbieter, Modell und Zeitpunkt, digital signiert (Ed25519); der öffentliche Schlüssel steht zur Prüfung bereit | Abrufbar je Datei, dazu der HTTP-Header „X-AI-Generated“ |
| Im Chat | „Du schreibst hier mit einer KI, nicht mit einem Menschen. Antworten können Fehler enthalten.“ | Beim Ändern per Chat |
Wir orientieren uns am Verhaltenskodex der EU-Kommission zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte (veröffentlicht am 10.06.2026) und an den Leitlinien der Kommission zu Art. 50 (veröffentlicht am 20.07.2026): mehrere sich ergänzende Kennzeichnungsschichten statt einer einzigen. Wo Medien nur zu hören sind (reines Audio), planen wir zusätzlich einen hörbaren Hinweis. Ein unsichtbares Wasserzeichen und ein selbst geschriebenes C2PA-Manifest prüfen wir als nächsten Schritt.
Stimmen, Videos und echte Personen
- Stimmen sind synthetisch. Wir verwenden nur Standardstimmen und erzeugen keine Stimmklone. Es spricht keine echte Person, und wir bilden keine Stimmen von Prominenten oder anderen realen Personen nach.
- Trailer zeigen erfundene Spiele. Figuren und Orte sind nicht echt. Wir bilden keine realen Personen nach (keine „Deepfakes“) und bitten den Videoanbieter, auf reale Personen und geschützte Figuren zu verzichten; unsere Beschreibung für das Video enthält nur Genre, Stil und Stimmung des Spiels.
- 3D-Welten: Die 3D-Welt setzt unsere Engine aus einer KI-generierten Beschreibung zusammen; die 3D-Modelle stammen aus unserer eigenen Bibliothek.
Trotzdem können KI-Videos und -Musik unbeabsichtigt bestehenden Werken oder Stilen ähneln. Wenn dir etwas auffällt, nutze den „Melden“-Button am Spiel.
Grenzen und Fehler
KI kann sich irren. Typische Schwächen:
- Fakten: Quizfragen oder Erklärungen können falsch oder veraltet sein. Prüfe Fakten, bevor du ein Quiz z. B. im Unterricht nutzt.
- Sprachen: In den 20 Spielsprachen kann die Qualität schwanken; seltene Sprachen und Schriften von rechts nach links sind anfälliger für Fehler.
- Spielbalance: Level können zu leicht oder zu schwer geraten. Das kannst du per Chat nachjustieren.
- Texte: Formulierungen können unpassend, ungewollt ähnlich zu bekannten Werken oder missverständlich sein.
- Gleiche Ideen: Ähnliche Eingaben können zu ähnlichen Spielen führen – auch bei anderen Nutzerinnen und Nutzern.
- Medien: Musik, Stimmen und Videos sind nicht vorhersehbar; Aussprache, Betonung und Bildinhalt können abweichen.
Wir prüfen jede Spielbeschreibung technisch (Format, Grenzen, Pflichtfelder) und filtern bekannte Marken und Figuren. Wir können nicht garantieren, dass jedes Ergebnis fehlerfrei und rechtlich unbedenklich ist. Wenn dir etwas auffällt, nutze den „Melden“-Button am Spiel.
Deine Eingaben und KI-Training
Wir trainieren keine eigenen Modelle mit deinen Eingaben oder Spielen. Unser KI-Anbieter verpflichtet sich in seinen kommerziellen Nutzungsbedingungen, keine Modelle mit Kundeninhalten aus der API zu trainieren. Nach Angaben unseres KI-Anbieters werden Ein- und Ausgaben der API je nach Modell und Konfiguration gar nicht oder höchstens 30 Tage gespeichert; bei Verdacht auf Verstöße gegen die Nutzungsrichtlinien kann der Anbieter Daten länger speichern (bis zu zwei Jahre).
An unseren KI-Anbieter senden wir nur, was für das Spiel nötig ist: deine Auswahl, Titel, Idee und Änderungswünsche. Den Vornamen einer beschenkten Person und die Grußbotschaft fügen wir erst nach der KI-Erzeugung auf unserem Server ein; deine E-Mail-Adresse oder Zahlungsdaten senden wir nicht. An ElevenLabs und BytePlus gehen nur bereinigte Texte bzw. eine Szenenbeschreibung und ein Vorschaubild, wenn du Medien bestellst. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Menschliche Kontrolle und Moderation
Automatische Prüfungen laufen vor und nach jedem Bau. Sie können eine Eingabe stoppen, zum Beispiel wenn ein geschützter Name erkannt wird – du kannst dann umformulieren. Meldungen über den „Melden“-Button und Entscheidungen über Sperrungen von Spielen oder Konten prüft immer ein Mensch aus unserem Team.
Mehr dazu in den Nutzungsrichtlinien und unter Inhalte melden.